Freitag, 30. März 2007
Es gibt gute Nachrichten: Coop City, das Warenhaus von Coop, setzt in der kleinsten Grossstadt - Sihlcity - neue Massstäbe: Seit dem 22. März ist auf 3600 Quadratmeter Verkaufsfläche praktisch alles zu haben, was das Shoppingherz begehrt. Mit der grossen Auswahl an Qualitätsprodukten zu attraktiven Preisen trifft Coop City genau die Bedürfnisse der Besucher. (...)
Bei den Heimtextilien fällt der Badeshop auf. Bettwäsche, Kissen und Duvets runden das Sortiment ab. in der Papeterie mit Besonderheiten wie Plakatfarben, Diddl- und Hello-Kitty-Gadgets werden Schüler, Büroangestellte und Künstler gleichermassen glücklich. Kunden mit Flair für Handarbeit finden in der Mercerieabteilung das Richtige. Beliebt ist bei den jüngsten Besuchern die Kinderwelt mit Spielwarenparadies und Kino. (...) Diesen Werbetext im normalen Artikel-Layout finden wir in der aktuellen Ausgabe von «Zürich West», einer Quartierzeitung der Lokalinfo AG. Er ist weder als Publireportage noch als Reklame gekennzeichnet und wird mit einem hübschen Bild abgerundet («Der erste Jamie Oliver Shop ist im Coop City im Sihlcity»). Dürfen wir der Lokalinfo AG einen Strick daraus drehen? Aber nein. Sie hält sich nur an ihr Redaktionsstatut:
Unser kleines und flexibles Team stellt sich vollumfänglich in den Dienst der lokalen Berichterstattung, ganz gemäss dem Grundsatz «All business is local». Womit auch die rhetorische Frage nach der Brandmauer zwischen Anzeigenabteilung und Redaktion hinfällig wird.
Donnerstag, 29. März 2007
Sollen Dienstwaffen weiterhin zu Hause aufbewahrt werden? Natürlich, fand der Nationalrat letzte Woche. Die paar Familienmitglieder, die jedes Jahr mit einer Ordonnanzwaffe getötet werden, könnten schliesslich auch einem Küchenmesser zum Opfer fallen. Also dürfen die Wehrmänner ihre Sturmgewehre und Pistolen auch weiterhin in den Putzschrank stellen. Schliesslich geht es hier um die Tradition und das Milizsystem und das Vertrauen in die Bürger und ... ääh ... was war noch gleich in St. Gallen?
Alle Schweizer Medien, die wir bis jetzt gelesen haben, zeigten ein besseres Gedächtnis als der Nationalrat. Deshalb werteten sie seinen Entscheid zur Heimverwahrung von Ordonnanzwaffen als verfehlt. «Es ist unsinnig, ein unnütz gewordenes System aufrechtzuerhalten», hiess es selbst im «Bund», der nicht eben als linkes Leibblat gilt. Doch wenn alle das selbe schreiben, ist das bekanntlich Mainstream. Und der Mainstream ist links. Und links ist böse. Die einzige Rettung naht wieder einmal aus der Förrlibuckstrasse. Die «Weltwoche» packt die Magnum auf den Tisch und lässt Urs Paul Engeler ran. «Alle Statistiken beweisen, dass die Dienstwaffe bei Tötungsdelikten nur eine marginale Rolle spielt, auch bei Familienmorden.», heisst es bereits im Lead. Ach so. Dann ist ja alles klar.
Nur eines fragen wir uns: Musste die Druckerei der «Weltwoche» für den Waffen-Text die alten Lettern aus dem Keller kramen? Oder lassen sich so bleischwere Abstürze auch im Fotosatz belichten?
Freitag, 23. März 2007
Im heutigen «Tages-Anzeiger» berichtet Marc Badertscher über die Ringier-Jahreskonferenz und insbesondere über den siechenden «Blick.» In seinem Text geht Badertscher auf «gewisse Leitplanken» ein, welche «dem Vernehmen nach bereits montiert» seien. Wie verbindlich diese Leitplanken sind und wie gut Badertscher das Ringier-Strassenbauamt kennt, wird nicht ganz klar. Wir geben deshalb einige seiner Aussagen als Hypothesen wieder:
- Der «Blick» soll eine Bezahlzeitung bleiben, die eventuell und nur teilweise gratis abgegeben wird.
- Der «Serviceteil» soll «massiv ausgebaut» werden.
- Die Redaktion soll «von der Newsberichterstattung befreit» werden.
- Die Redaktionen der Ringier-Titel sollen «zusammenrücken.»
Wenn wir diese Infohäppchen kühn extrapolieren, heisst das: Der «Blick» verabschiedet sich von der Nachrichtenredaktion und bringt vor allem Geschichten, Sexinserate, Gesundheitstipps und Opern-Empfehlungen. Nicht mehr die «Blick»-Redaktion macht den «Blick», sondern eine konföderierte «Cash»-, «Schweizer Illustrierte»- und «heute»-Redaktion. Ein Löffel Boulevard, eine Prise Wirtschaft, eine Messerspitze Nachrichten und ganz, ganz viele bunte Bildchen - und fertig ist die stärkste Zeitung der Schweiz? Das dürfte wohl eher eine Fahrt in den Auflagenabgrund geben.
Sonntag, 18. März 2007
Die «NZZ am Sonntag» feiert ihren fünften Geburtstag und hat ihre Mannschaft ins Zürcher Opernhaus geschickt. Auf einem doppelseitigen Farbfoto schmunzelt die fast vollzählige Redaktion über die wörtliche Umsetzung eines Bonmots: Seit fünf Jahren sitzen wir im Parkett der öffentlichen Meinung und beobachten interessiert, amüsiert, manchmal aber auch irritiert das Geschehen auf den kleinen und grossen Weltbühnen schreibt Redaktionsleiter Felix Müller in seiner Laudatio auf das eigene Blatt. Die «NZZ am Sonntag» gehört laut seiner Einschätzung «mittlerweile zum Sonntag wie etwa das Opernhaus zu Zürich.» Deshalb bemüht sich die «NZZ am Sonntag», jede Woche eine fundierte, aktuelle, kritische, vergnügliche Zeitung zu machen, im Glauben, dass Lesen bereichernder ist als Schauen, Qualität nachhaltiger wirkt als Oberflächenreize und der Sonntag ein Lesetag ist. Genau. Deshalb haben wir die heutige Ausgabe der Werbebeilage «Z» und auch den «Stil»-Bund ungelesen entsorgt. Für die nächsten fünf Jahre wünschen wir dem Geburtstagskind spannende Reportagen, gute Interviews, sachliche Berichte und etwas mehr Offenheit in der ideologischen Haltung. Denn zu Zürich gehört nicht bloss das Opernhaus, sondern auch der Schiffbau, das Filmpodium und die Rote Fabrik. Und das Parkett leicht rechts der Mitte dürfte die «NZZ am Sonntag» zwischendurch auch einmal mit einem Balkon- oder Stehplatz vertauschen. Oder mit einem Blick hinter die Ku ... aber wir wollen hier nicht journalistische Phrasen dreschen. Happy Birthday!
Montag, 12. März 2007
Ein Gespenst geht auf den Redaktionen um, das Gespenst des blutjungen Erotikmodells. Das Gespenst heisst Daniela Weisser, ist 20 Jahre alt und mit Alexander Pereira liiert. Dieser ist 59 Jahre alt, Intendant des Zürcher Opernhauses und liebt seine Daniela sehr. Das ginge ja noch. Doch Frau Weisser beschäftigt nicht bloss Herrn Pereira, sondern auch die Journalisten. Denn sie passt gut zu ein paar anderen Dämonen, die auf den Redaktionen ihr Unwesen treiben. Auf der Redaktion des «Tages-Anzeigers» spukt zum Beispiel das Gespenst der sinkenden Auflage. Die verantwortlichen Redaktoren schwören, es sei nur mit seichtem Journalismus zu vertreiben. Deshalb hoben sie letzten Dienstag ein «Glamour-Interview» mit Daniela Weisser ins Blatt. Die Lektüre jagte uns Schauer über den Rücken.
Am Donnerstag suchte uns dann der Redaktions-Alb der «Weltwoche» heim. Es ist das Gespenst des unbedingten Lifestyle-Journalismus. Alte Männer und junge Frauen? Das ist doch genau, was sich «jeder ehrliche Mann» wünscht, kicherte es aus der Förrlibuckstrasse. Wir fanden diese Enthüllung gruselig. Doch der Spuk beschränkte sich nicht auf die Zürcher Redaktionen. Am Samstag fuhr auch die «Mittelland-Zeitung» auf der Geisterbahn mit: «Wir sind in der Oper. Hier im schummrigen Theaterlicht verschieben sich die Ebenen von Traum und Wirklichkeit leicht.» Aaaah! Wem gehört diese Knochenhand? Hat uns da eben ein People-Journalist auf die Schulter getippt? Wäre es doch ein böser Traum geblieben! Doch heute morgen entsetzt uns der «Tages-Anzeiger» mit seiner Opernball-Berichterstattung aufs Neue: Dieses Jahr hatte der glanzvolle Opernball eine speziell pikante Note. Opernchef Alexander Pereira (59) sorgte mit seiner 20-jährigen Freundin Daniela Weisser seit Tagen für Gesprächsstoff mit der Frage: Wie wird sich das blutjunge Fotomodell aus Brasilien in der besten Zürcher Gesellschaft einführen? Frau Weisser geistert weiter. Da hilft nur eines: Wir härten uns mit der «Glückspost» ab und essen jeden Tag zwei Knoblauchzehen. Und vor allem hoffen wir, ein entschlossener Chefredaktor möge dem Gespenst des Irrelevanten endlich einen eichernen Pfahl ins Herz hämmern.
Sonntag, 11. März 2007
Nick Caves neustes Album «Grinderman» stürzt den Musikjournalisten Hanspeter Künzler in eine «Identitätskrise». Das Album sei dermassen gut, dass er die Musiker gar nichts zu fragen habe, schreibt Künzler in der «NZZ» vom 8. März (online nicht frei zugänglich). Ich sitze da, lasse mich in den Strudel dieses Albums reissen und suche nach Fragen, die ich Grinderman stellen könnte. Aber es kommt nichts. Rein gar nichts. Alles ist anscheinend schon beantwortet, sei es im Info-Zettel, sei es durch die Musik selbst. Als ich endlich ins Pub wandere, wo sie alle um ein Tischchen versammelt sind und meiner Fragen harren, ist mir noch immer nichts eingefallen. (...) Diese Ehrlichkeit ist selten. Trotzdem möchten wir etwas mehr über die Musik erfahren. Laut oder leise - «Grinderman» ist der Sound von Caves befreiter Gitarre, von Warren Ellis' befreiter Geige, von Martyn Caseys Bauch-Bass und von Jim Sclavunos' zielstrebigem Umgang mit mysteriösen Rhythmen. Aha. Und etwas ausführlicher? Nach zehn Minuten [Gespräch mit den Musikern im Pub] kann ich die Situation nicht mehr kaschieren. Ich spüre meinen hochroten Kopf. Der Schweiss rinnt über meine Rippen. «I'm sorry», sage ich, «die Situation ist ziemlich schwierig für mich.» - «Hast du einen Nervenzusammenbruch?», fragt Cave. Ich versuche, meine Krise zu erklären. «Schon gut», entgegnet Cave. «Ich habe seit fünfzehn Jahren nichts Neues zu sagen.» Dafür macht Nick Cave aber erstaunlich gute Musik, denkt der Blattkritiker. Und sucht jetzt im Internet nach einer Kurzkritik zu «Grinderman», die auch auf die Musik eingeht.
Sonntag, 11. März 2007
Nach endlosen, ermüdenden und ereignislosen Flügen reicht das Kabinenpersonal den gähnenden Passagieren jeweils Erfrischungstüchlein.
Die Solothurner Zeitung verteilt seit ein paar Tagen mal wieder Probeexemplare. Und denkt auch an die möglichen Folgen für ihre Leser:
Freitag, 9. März 2007
Seit zwölf Jahren gehen sie jeden Freitag um fünf vor sechs im Regionaljournal Bern von Radio DRS über den Äther: die Schnappschüsse von Heinz Däpp. Respektlos, aber nicht lieblos, persifliert er, was ihm ungereimt erscheint.
Heinz Däpp ist Journalist und Dozent am Medienausbildungszentrum MAZ in Luzern. Nicht zuletzt im Umfeld der Medien findet er immer wieder Sujets für seine Satiren. Blattkritik.ch veröffentlicht diese Beiträge künftig kurz nach dem Regionaljournal.
Heute: Ein Schnappschuss zur «Weltwoche». Viel Spass.
Mittwoch, 7. März 2007
Das Restaurant Hiltl wurde renoviert, erweitert und wieder eröffnet. Und zeigt sich laut Carmen Roshard, die den Relaunch im «Tages-Anzeiger» von gestern bespricht, vollständig neu und deutlich verjüngt, aber «weiterhin den langjährigen Traditionen verpflichtet: einer leichten, modernen vegetarischen Kü¬≠che in einem attraktiven Umfeld», wie das Wirtepaar Marielle und Rolf Hiltl betont. «Gesunder Genuss» heisst das Motto (...) Das tönt ja sympathisch. Jedenfalls besser als die Bildlegende: Gäste im wiedereröffneten Hiltl stossen an auf die fleischlosen Schlemmereien im attraktiven Umfeld. Doch bezichtigen wir den «Tages-Anzeiger» nicht voreilig der versteckten Werbung! Im letzten Absatz relativiert Roshard die PR-Sauce mit feinem Humor: Mit illustren Gästen aus Wirtschaft, Politik und Showbusiness [Stadträte Ledergerber und Martelli, Regierungsrätin Diener, Schriftsteller Loetscher] wurde das Hiltl gestern Abend eingeweiht. Opernsängerin und «MusicStar »-Jurorin No√´mi Nadelmann hatte gar ein Ständchen angekündigt, schonte dann aber ihre wunderbare Stimme, weil die Luft für sie zu rauchgeschwängert war. So viel zum gesunden Genuss.
Mittwoch, 7. März 2007
… dann donnert in der «Berner Zeitung» schon mal ein Kampfjet über die Seite.
Schön?
Informativ?
Sinnvoll?
Wenigstens hats dem Layouter Spass gemacht.
Mittwoch, 7. März 2007
«Für Raucher wird die Luft dünn», titelte der «Bund» am 9. März letzten Jahres. Auf drei Tage genau ein Jahr später lesen wir in der gleichen Zeitung die √úberschrift:
«Für Raucher wird die Luft dünn». Der «Bund» ist damit in bester Gesellschaft:
«Für Raucher wird die Luft dünn», schrieb am 9. März 2006 das «St. Galler Tagblatt». Tags darauf notierte die «Basler Zeitung»: «Die Luft wird dünn für Raucher». Im Juni desselben Jahres kam der Titelmacher der «Zürichsee Zeitung» auf die geistreiche Idee, einen Text über Rauchverbote mit «Für Raucher wird die Luft dünn» zu betiteln. Das fand ein Redaktor beim «Tages Anzeiger» so witzig, dass er kurz darauf in seinen Text einfliessen liess: «... wird die Luft für Raucher auch in der Schweiz dünn.» Das wiederum imponierte seinem Kollegen vom «St. Galler Tagblatt». Er schrieb am 7. Dezember: «Für die Raucher ist die Luft (...) dünner geworden». Gestern schliesslich hatte beim «Tagi» ein schlauer Kopf die Idee, seinen Artikel über geplante Rauchverbote mit den Worten einzuleiten: «Die Luft für Raucher (...) ist dünner geworden». Wir stellen fest: Die Luft für Raucher wird dünner. Und Journalisten werden immer origineller.
Dienstag, 6. März 2007
Neues Spiel, neues Unglück: Viele Journalisten, die vor nicht allzu langer Zeit mit ihren Artikeln für einen Krieg gegen den Irak Stimmung gemacht haben, finden sich im Rahmen der Diskussionen um das Atomprogramm des Iran erneut an vorderster Front. Leider glänzen sie nicht durch fundierte, jetzt vorsichtige Artikel, sondern ärgern wieder mit Hetze und Kriegstreiberei. Nichts gelernt? Nichts gelernt!
"Gewissenlos" vollständig lesen
Sonntag, 4. März 2007
«Wie man Leserinnen gewinnt und warum Frauenförderung Quatsch ist»: Diesen Fragen geht der «Schweizer Journalist» in seiner neusten Ausgabe nach. Oder besser: Diese Fragen möchte das extra für diese Nummer in «Schweizer Journalistin» umgetaufte Branchenblatt beantworten (die Artikel sind online nicht erhältlich).
So weit, so ambitioniert. Und nötig? Naja.
"Was Frauen wollen" vollständig lesen
Sonntag, 4. März 2007
Die «NZZ am Sonntag» beweist ihre legendäre Kompetenz in der Umwelt- und Energiewissenschaft auch mit der heutigen Ausgabe. Nein, wir meinen nicht Andreas Hirsteins Text über die Glühlampe («Trotzdem würde ein Verbot von Glühlampen den Schweizer Energieverbrauch nur wenig verändern. Auf ein Atomkraftwerk könnte deswegen nicht verzichtet werden»). Und, nein, wir meinen auch nicht Jost auf der Maurs «Essay» über den Klimawandel («Das zeitliche Zusammentreffen von frühlingshaftem Winterwetter und Klimabericht genügt, um einen vermeintlichen Zusammenhang zu suggerieren - obwohl der Verstand einem sogleich sagt, dass Ursache und Wirkung in dem komplexen Weltklima so nahe und drastisch nicht beisammen liegen können.»). Und schon gar nicht Pascal Hollensteins Interview mit Nagra-Chef Thomas Ernst über das im Koma liegende Endlager-Projekt («Wenn das Wirtgestein für 100 000 Kubikmeter sicher ist, ist es das auch für 200 000.»).
Wir meinen Roland Wengenmayrs Artikel im «Wissen»-Bund mit dem Titel «Nuklearer Albtraum». Halt! Wer hat «Mühleberg» gerufen? Das ist unverschämt und zudem falsch. Denn Wengenmayr geht auf die wahre nukleare Bedrohung der Schweizer Idylle ein: Schmutzige Bomben. Jawohl, schmutzige Bomben. Feinsinnig illustriert mit dem beliebten Drei-Zonen-Modell (sofortiger Tod in drei Varianten), das über die Stadt Zürich gelegt wird. Damit wäre wohl ein für allemal klar, wer unsere Salatköpfe bedroht: Nicht die friedlich korrodierenden Schweizer AKW sind es, sondern die schmutzigen Bomben, die selbstverständlich von jedermann unbemerkt in einem unauffälligen Koffer irgendwo am Bellevue ...
Bei so grossem Strahlenrisiko hilft nur eines: Glühbirnen brennen lassen (das neue AKW brauchen wir sowieso) und dann raus in die Natur. So lange der vermeintliche Zusammenhang zwischen Treibhauseffekt und Klimaerwärmung die Gletscher noch nicht restlos abgeschmolzen hat und die Betonwände in Beznau und Gösgen und Mühleberg und Leibstadt noch halten, können wir gerade so gut draussen nach Luft schnappen.
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