Freitag, 12. Oktober 2007
«Man hat den Eindruck, Vogel und die anderen Biertischredner und -schreiber wollten die Chaoten auf dem Bundesplatz in ihrer Heftigkeit noch übertreffen», kommentiert Heinz Däpp in seiner aktuellen Satire «Vogel sah die Krawalle kommen».
Freitag, 21. September 2007
Wir mussten lange warten. Gestern, kurz nach 9 Uhr wurde die erste Ausgabe der Gratiszeitung .ch dann doch noch vor der Wohnung deponiert. Nach dem ersten Durchblättern sind wir positiv überrascht. «.ch» ist tatsächlich etwas anders als die bisherigen Gratisprodukte: ruhiger und stärker nachrichtenorientiert. Nach dem genaueren Lesen hingegen sind wir etwas ernüchtert. Eine Blattkritik unter drei Aspekten.
Das Erscheinungsbild: Die Gestaltung der Front- und Rückaufschlagsseite von «.ch» ist grosszügig – so grosszügig, dass nebst den Schlagzeilen kein Platz für Anrisse bleibt. Gut ist die Idee, die Rückaufschlagseite für die Sportschlagzeilen zu nutzen, so dass die Zeitung auch von hinten nach vorne gelesen werden kann. Die Seiten im Innern kommen eher ruhig gestaltet daher, aber auch etwas langweilig: Meist wird einem Thema eine Seite gewidmet, abzüglich einer etwas breiteren Randspalte mit Kurzmeldungen oder einer Kolumne. Die Seitenköpfe strotzen vor Strichen.
Das Themenangebot: «.ch» bietet einen Schweiz-, einen Lokal- und einen Wirtschaftsteil mit vielen Eigenleistungen. Die Auslandseiten hingegen sind mit Agenturmeldungen gefüllt. Nach der klassischen Ordnung folgt vor den Sportseiten ein Sammelsurium zusätzlicher Themen: Nach Lifestyle und Kultur People und «Special» – was das genau ist, versuchen wir noch herauszufinden –, folgt das Kinoprogramm und der Veranstaltungskalender, das Fernsehprogramm, die Wetterprognosen, die Rätselseite. Irgendwo dazwischen ist eine «Boulevard»-Seite hinein gequetscht, die offenbar vorab als Auffangbecken für überzählige Nachrichten aus den tagesaktuellen Ressorts dient.
Die Artikel: Die meisten Artikel sind zwar etwas kürzer als in einer durchschnittlichen Regionalzeitung, aber länger und weniger aufgeregt als in der Gratis-Konkurrenz. Das ist offenbar Konzept. Chefredaktor Rolf Leeb will laut seinem Editorial «die Ereignisse unaufgeregt und gelassen» [sic!] geschildert haben. Erstaunt sind wir über den Frontaufmacher «Business für Kids». Die Geschichte dazu ist weder besonders originell oder aktuell noch eine besonders grosse Eigenleistung. Und sie ist bloss mit einer Notlösung illustrierbar. Dafür ist sie schlecht redigiert. Zumindest ist sie damit nicht alleine: Wir stolpern bei der Lektüre mehrmals über sprachliche und typographische Unschönheiten.
Trotz aller Mängel: «.ch» bietet ein umfassendes Themenspektrum, eine etwas ausführlichere Berichterstattung als die anderen Gratiszeitungen, meist wohltuend unaufgeregten Journalismus und genügend Service. Mit dieser Mischung dürfte die neue Gratiszeitung in den etablierten Verlagen noch zu reden geben.
Sonntag, 26. August 2007
Krempelt die neue Gratiszeitung «.ch» die Schweizer Medienlandschaft um? Ja, komplett, wie Heinz Däpp in seinem aktuellen Schnappschuss schildert. Viel Vergnügen.
Donnerstag, 16. August 2007
«Drahtloses Internet strahlt stärker als Handys», titelte der «Tages-Anzeiger» am Montag. «Die deutsche Regierung rät ihren Bürgern, sicherheitshalber auf einen drahtlosen Internetzugang zu verzichten», steht im Lead. Und weiter: «Die Schweizer Behörden sehen keinen Grund für eine derartige Empfehlung.» Das ist, was von diesem Artikel in Erinnerung bleibt.
Der Blattkritiker hat mit Interesse weitergelesen. Rät die deutsche Regierung wirklich von Wireless Lan ab? Nur bedingt, wie er bereits im ersten Abschnitt erfährt:
Dass die Funksignale zwischen Computer und Antenne gefährlich sind, wird nach heutigem Wissensstand verneint - von der Weltgesundheitsorganisation, vom Bundesamt für Gesundheit und von der deutschen Regierung. In einer Stellungnahme rate die deutsche Regierung aber dazu, «die persönliche Strahlenexposition durch hochfrequente elektromagnetische Felder so gering wie möglich zu halten, das heisst herkömmliche Kabelverbindungen zu bevorzugen».
Die Schweizer Behörden sehen offenbar keinen Grund für eine solche Empfehlung. Im Kasten neben dem Text sowie im Internet steht: Das WLAN nur einschalten, wenn es gebraucht wird.
Den Laptop während der WLAN-Verbindung nicht am Körper halten.
Den Access Point möglichst einen Meter entfernt von lang besetzten Arbeits-, Aufenthalts- oder Ruheplätzen installieren. Das ist alles. Liebe «Tages-Anzeiger»-Macher, wenn man im Artikel relativiert, was man im Lead schreibt, könnte man auch gleich auf den irreführenden Titel verzichten. Ein Handy oder ein Drahtlostelefon strahlt nämlich – zumindest während des Telefonats – viel stärker als das WLAN-Gerät.
Montag, 25. Juni 2007
Was macht eine Moderatorin eigentlich, wenn einer eigentlich fast nur "eigentlich" sagt? Sie versucht geflissentlich darüber hinweg zu hören; schliesslich spricht der Gesprächspartner ja eigentlich Französisch. Doch dann hat es sie doch noch erwischt (Tonbeispiel 1, 2 und 3). Trotzdem: Susanne Brunner hat sich gut gewehrt, eigentlich.
Montag, 29. Januar 2007
«Im neuen week packt Jones aus», kündigte uns «20 Minuten» am Donnerstag in einem Kasten an (online nicht verfügbar). Und weiter:
Zügellos in New York: Auf Promo-Tour für ihr neues Album unterhielt sich eine überraschend anrüchige und sogar etwas betrunkene Norah Jones mit 20 Minuten week. Das grosse Interview gibts in der aktuellen Ausgabe. Norah Jones packt aus, beschwipst mit einem «20 Minuten»-Reporter unterwegs in New York? Ein solch exklusives Interview wollten wir uns nicht entgehen lassen. Wir holten am Freitagabend «20 Minuten week» ‚Äì und staunten statt über die «sinnliche Vollblutmusikerin» über die heisse Phantasie des Autors Niklaus Riegg: Das «grosse Interview» ist eine Seite kurz. Angeheitert ist Norah Jones in einem Song auf dem Album, wie sie sagt. Beim Interview hingegen scheint sie nüchtern zu sein, und schlecht gelaunt. Denn sie friert. In New York, während des Telefonats mit Riegg.
Dienstag, 23. Januar 2007
Nach dem «Rendez-Vous» am Montag waren wir etwas verunsichert: Was hat der Redaktor gesagt? Oder besser: Was hat er damit sagen wollen? Vier Szenarien:
1) Der Redaktor wollte sich ein Wortspielchen mit «untergehen» erlauben. Unglücklicherweise hatte er in der stürmischen Zeit vor der Sendung keinen Geistesblitz. So sehr er auch brainstormte, es tauchte einfach keine bessere Formulierung auf.
2) Der Redaktor wollte in der Einleitung darauf hinweisen, dass diese Meldung nur ausnahmsweise in den Nachrichtenblock gerutscht ist, weil das Januarloch gähnte oder der Ticker nicht mehr richtig tickte.
3) Der Redaktor übt unverblümt Kritik an der üblichen Nachrichten-Selektion seiner Kollegen.
4) Der Praktikant durfte seine erste Meldung schreiben. Und sein Betreuer musste dringend aufs Klo.
Wir schwanken noch immer zwischen den vier Szenarien. Bloss eines ist uns klar geworden: Es kommt immer wieder vor, dass ein Texter Schiffbruch erleidet. Und das ist auch ein Grund dafür, dass solche Blog-Einträge in der Informationsfülle meist untergehen...
Mittwoch, 20. September 2006
Die TA-Media analysiert, auf welche Websites die Angestellten zugreifen. Dabei sind Missbräuche festgestellt worden, wie Persönlich berichtet: Mindestens jemand scheint etwa im Fussball-Game Hattrick am Ball bleiben zu wollen. Sollten wiederum solche Verstösse gegen die internen Richtlinien festgestellt werden, würden die fehlbaren Mitarbeiter identifiziert und müssten mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen rechnen.
Beim Tages-Anzeiger würden im Bereich Layout, Dokumentation und Korrektorat 24 Stellen abgebaut, schreibt der Kleinreport heute. Deshalb, lieber Lektor, Rechercheur und Layouter: So sehr die virtuelle Fussballmannschaft den Coach bräuchte, lass sie warten. Denn sonst wirst du vom Platz gestellt.
Donnerstag, 7. September 2006
Wir schätzen den «Klein Report». Er bringt zuverlässig Nachrichten aus der Medien- und Kommunikationsbranche direkt in unsere elektronischen Briefkästen. Bei der Nachlese stolperten wir aber über die Meldung «David Beckham ist der älteste Mann der Welt»:
[...] Dort [in einer Meldung der Schweizerischen Depeschenagentur] hiess es dann weiter, «die Ehefrau des englischen Fussballstars David Beckham (319) erwarte ihr viertes Kind...» Nun ist auch dem Klein Report die Tastatur eines Computers (und früher der Schreibmaschine) nicht unbekannt, so dass es kein Geheimnis ist, wie es zur unfassbaren Alterung des offenbar bald vierfachen Vaters gekommen ist. Aber manchmal stellt sich die Frage, ob auch bei der SDA die Existenz des Korrekturprogramms im Word bekannt ist (kleiner Tipp, liebe Kolleginnen und Kollegen: Oben unter «Extras» hats die Rubrik «Rechtschreibung und Grammatik»). Wir waren etwas erstaunt und haben uns einige Fragen gestellt: Schreibt und korrigiert man bei der Schweizerischen Depeschenagentur tatsächlich mit dem Textverarbeitungsprogramm Word? Hätte die Rechtschreibeprüfung wirklich festgestellt, dass David Beckham jünger sein muss? Und sollten sich Nachrichtenschreiber nicht besser zuerst etwas in Satire üben, bevor sie sich öffentlich in Satire üben?
Samstag, 2. September 2006
Klar wissen wir, dass Partyveranstalter die Party nach der Party «Afterparty» nennen. Trotzdem finden wir, liebe «Heute»-Schreiber: Euer Titel «Die Afterparty der schönen Frauen» ist unglücklich gewählt. Oder vulgär gesagt: Ihr solltet euch beim Titeln etwas mehr den Arsch aufreissen.
Montag, 31. Juli 2006
«Wie gut funktionieren die Medienstellen der Grossverteiler», fragt Eugen Rieser im «Schweizer Journalist». Rieser, offenbar «u.a. Chefredaktor einer Fachzeitschrift», hat E-Mails an die Medienstellen der Grossverteiler versandt. Und dann hat er gestoppt, wie lange die Medienstellen für die Antworten brauchten. Soweit so gut.
Etwas erstaunt nimmt der Blattkritiker die Abschnitte zu «Lidl» zur Kenntnis:
Die Informationstüre des zweiten deutschen Discounters, der bereits auch einige Läden in der Schweiz eröffnet hat, bleibt ganz geschlossen. [...] Der Journalist mailte ein zweites Mail und stellte die Fragen nach Vorwärtsstrategie und Preispolitik. Nach Tagen folgt die immer gleiche Antwort, die man natürlich als gestandener Rechercheur kennt [...]. Oder im schlecht redigierten Kasten:
Nach drei Tagen man die Antwort per Mail, dass man aus «wettbewerbspolititschen Gründen» generell keine Auskunft gebe [...]. Angeblich sollen die Geschäfte in der Schweiz schleppend angelaufen sein. [...] Lidl Schweiz errichte derzeit landesweit ein Filialnetz, steht auf der Website. Und weiter: «Im Moment sind in der Schweiz noch keine Lidl Filialen geöffnet.» Der Blattkritiker findet: Für einen «gestandenen Rechercheur» ist dieser Report etwas billig.
Mittwoch, 14. Juni 2006
«Eselshitze» muss auch in den «Heute»-Büros herrschen, vermuten wir. Anders können wir uns dies nicht erklären: NEID. Esel Paul denkt: «Die Gans hats gut. Sie kann ins Wasser, wenn ihr heiss ist. I-Ahh. Ich könnte eigentlich auch ins Wasser, wenn mir heiss ist. I-Ahh. Oder ist das Wasser nur für Gänse da? I-Ahh. Komisch diese Hitze. Mag ich gar nicht. I-Ahh!» Vielleicht liegt es aber auch an uns. Vielleicht verstehen wir an heissen Tagen keinen Spass. Deshalb springen wir nun auch ins Wasser. Iahh!
Mittwoch, 24. Mai 2006
Gestern auf Seite 2 in «Heute»:
Der «Sex and the City»-Star Kim Cattrall hatte 40 Jahre lang schlechten Sex. In einem Interview mit dem englischen «Telegraph magazine» erzählte die 49-jährige Schauspielerin [...]» Der Blattkritiker hat nachgerechnet ‚Äì und wieder einmal gestaunt, wie früh es die Kinder treiben... Das hätte der «Heute»-Blattmacher besser auch getan und eine unverfänglichere Formulierung gewählt. Etwas intensiver hat sich Krone.at mit der Formulierung befasst. Sie hat zuerst den Titel Kim Cattrall hatte über 30 Jahre lang schlechten Sex! hingeschrieben und ihn später ‚Äì wohl in Ermangelung harter Fakten ‚Äì in Kim Cattrall hatte lange nur schlechten Sex! umgeschrieben. Wirklich gut ist das auch nicht, aber besser.
Mittwoch, 17. Mai 2006
Eigentlich hätte der Blattkritiker «20 Minuten» gestern Mittwoch schon nach einem Blick auf die Titelseite weglegen sollen. Im «Interactive»-Anriss steht dort: «Google Talk macht Skype Konkurrenz». Und was zeigt die Gratis-Postille auf dem Bildchen dazu? Eine Person am Telefon? Einen Screenshot von Skype oder Google Talk? Falsch, «20 Minuten» zeigt einen Kleincomputer mit einer Weltkarte auf dem Bildschirm, vielleicht sogar einer von Google. Ist Google nun mit dem bereits seit geraumer Zeit bestehenden Talk-Dienst in die Offensive gegangen? Der Artikel auf Seite 33 gibt dazu keine Auskunft. Darin steht einzig, dass Nokia einen neuen Tablet-PC mit vorinstalliertem Google Talk ausliefert. Nicht unbedingt eine Geschichte für die Front...
Interessanteres verspricht die zweite √úberschrift: Apple plant iPhone mit Hilfe aus Asien. Der Blattkritiker staunt: Das muss ein Primeur sein. Apple lässt nie etwas zu Produkten verlauten, die noch nicht pfannenfertig sind, und zerrt Gerüchteköche auch mal vor Gericht. Doch statt harter Fakten folgt auf diese √úberschrift eine skurrile Leier fast ohne Quellenangaben.
Das iPhone wurde auf Gerüchte-Websites schon oft herbeigeredet (...) Apple verhandelt nun angeblich (...) Wie es aussehen wird, ist noch unbekannt (...) Das Gerät ist ein Handy und iPod in einem (...) Wie die «Wirtschaftswoche» berichtete, hat das taiwanische Unternehmen Hon Hai Precision Industry gute Chancen, das iPhone zu produzieren. (...) Der Blattkritiker wollte die Zeitung bereits kopfschüttelnd weglegen. Dann bleibt er aber doch noch am Kasten Bald günstigere Roaming-Tarife? hängen. «20 Minuten» schreibt darin, dass sich EU-Kommissarin Viviane Reding vehement gegen hohe Roaming-Gebühren einsetze. Dass sie das nicht erst seit vorgestern tut, hat wohl irgendwann auch der Schreiberling gemerkt ‚Äì und hurtig noch ein «weiter» hineingeflickt. Und so heisst es nun: «Reding setzt sich weiter vehement dafür ein». Nein, wo und bei welcher Gelegenheit steht nicht. Das sind wahrlich «News von heute», liebes «20 Minuten».
Der Blattkritiker legt die Postille nun definitiv ins Altpapier.
Montag, 15. Mai 2006
Ab heute gibts «Heute». Der Blattkritiker hat die erste Ausgabe der Gratis-Abendzeitung aus dem Ringier-Verlag durchgeblättert. Und er hat sich gefragt, ob er «Heute» auch morgen wieder will.
Das Layout ist etwas altbacken, findet er, aber doch gefällig und im Gegensatz zur morgendlichen Konkurrenz erfreulich aufgeräumt. Die Texte sind kurz und boulevardesk. Die Neuigkeiten von heute, klassisches Thema einer Abendzeitung, werden sehr kurz gehalten ‚Äì zugunsten etwa von People-, Party- und Partnervermittlungsseiten. Analysen, Meinungen und Hintergründe fehlen fast ganz.
Fussball ist heute das dominierende Thema: Gleich drei Frontanrisse wirft «Heute» dafür auf. Offenbar ist der Blattmacher doch etwas unter Zeitdruck geraten ‚Äì anders als auf Seite 16 in der mit «Keine Hektik» überschriebenen Bildlegende gleich unter der völlig überflüssigen «we love stress»-Blase behauptet wird: Redigieren hätte der ersten Frontseite gut getan ‚Äì und nicht nur ihr. Der Blattkritiker will aber nicht kleinlich sein. Er hat sich trotz zahlreicher Logikfehler zusammen reimen können, was die Autoren vermutlich schreiben wollten. Und über das Apostroph in der √úberschrift «Nadja's TV-Tipp» schaut er geflissentlich hinweg.
Schön gemacht ist die Seite mit den Bildern von heute, trotz der mittelmässigen Texte dazu. Zeitgemäss ist der Brückenschlag zum Internet mit den abgedruckten E-Mail-Adressen der Autoren sowie den Rubriken «Online, Daily Blogging» und «Pod Cast». Nur peinlich findet der Blattkritiker hingegen die «Party»-Seite in der Bern-Ausgabe: Einige Schnappschüsse hübscher Frauen und ein dürftiges Textchen dazu genügen nicht. Weshalb einige Fotos aus dem Club Prestige stammen, obschon im Textchen nur das «Liquid» erwähnt wird - wo sich übrigens «die ganz schöne Elitetruppe an Beauties» versammelt hatte ‚Äì, ist dem Blattkritiker nicht klar geworden. Zeit hätte die Schreiberin oder der Schreiberling genug gehabt: Die «heisseste Party des Wochenendes» hat bereits am Freitag stattgefunden...
Das Fazit des Blattkritikers: Er gibt «Heute» noch eine Chance, pilgert aber morgen nicht extra zum Bahnhof.
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